Ausstellung im
Flandernbunker
Kiel - Wik
anläßlich des
9. November
Zur 85. Wiederkehr der Revolution in
Kiel,
mit der die demokratische Geschichte Gesamtdeutschlands begann, das
Kaiserreich
durch eine Republik ersetzt wurde und der 1. Weltkrieg ein Ende fand,
veranstaltete
der Verein Mahnmal Kilian am 9. November eine Ausstellung mit Lesung.
Präsentiert
wurde eine Installation
des Künstlerehepaares Almuth und
Hans-Jürgen Breuste aus Hannover. Von Hans-Jürgen Breuste
stammt
die die 1982 geschaffene Plastik "Wik" im Ratsdienergarten, mit der an
die Revolution in Kiel gedacht werden soll.
Verein
Mahnmal Kilian e.V.
Nutzungskonzept
für den Flandernbunkers
Das Negativbeispiel für ein Denkmal
- der Namensvetter: das Flanderndenkmal
noch mehr über den Flandernbunker
Lost places:
U-Boot-Bunker Kilian



Im Bunker

Einführende Worte von Jens Rönnau und Rolf Johanning,
Stadtpräsident
a.D.

Almuth (mitte) und Hans-Jürgen Breuste (rechts)

Installation

Lesung

Besucherin und Besucher


Bunkerimpressionen
Technische Daten:
Grundflächeninhalt ca. 500 m²
Höhe des Gebäudes ca.12,5 m
Wandstärke bis zu 2,5 m
Deckenstärke ca. 3,5 m
Der Bunker gehört seit 2001 dem Verein Mahnmal Kilian
(U-Bootbunker
auf dem Kieler Ostufer, für Hafenerweiterung im Jahr 200
abgebrochen).
Seit 2005 steht der Flandernbunker unter Denkmalschutz. Das
Gebäude
wird zur Zeit saniert. Es finden regelmäßig Veranstaltungen
zur Geschichte, Völkerverständigung und Friedenssicherung
statt.
Interessant: Schräg gegenüber befindet sich ein unscheinbares altes zweistöckiges Haus. Es ist das letzte Haus des alten Dorfes Wik, das sich im Bereich des Tirpitzhafens und südlich davon an der Förde befand und um 1900 bzw. in den 1920er Jahren militärischen Neubauten weichen mußten. Diese Neubauten werden heute z. T. von der Marine, z. T. von der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung genutzt.